Inspiration: Google 'Project Aristotle'

Was macht ein Winning-Team aus? Diese Frage stellen sich Führungskräfte seit vielen Jahren und in unzähligen Studien. Im Jahr 2012 startete Google eine Initiative mit dem Codenamen "Project Aristotle", um Hunderte von Google-Teams zu untersuchen und Muster zu finden, die zeigen warum einige scheitern, während andere Bestleistungen erreichen. Die Erkenntnisse der Studie hatten wichtigen Einfluss auf die Entwicklung der Lösungen und Applikation von MONDAY.ROCKS.  

 


Das Projekt Aristoteles verlief über einen Zeitraum von zwei Jahren und startete mit der Hypothese, dass vor allem die Zusammensetzung eines Teams von entscheidender Bedeutung sein müsse. Außerdem standen unterschiedliche Führungsstile, Persönlichkeitstypen und Arbeitsmethoden im Fokus der Datenerhebung. Doch schnell wurde klar: Nichts davon zeigte signifikante Korrelationen. Für gute, also effektive Teamarbeit (Team Effectiveness, Team Performance), war keines der genannten entscheidend.

Tatsächlich fanden sich fünf – in dieser Relevanz – neue Perspektiven:

Sinn

Erkennen die Mitglieder Sinn in ihrer Arbeit? Der Sinn ist dabei individuell unterschiedlich und koppelt sowohl an die Aufgaben im Team als auch an den Sinn des Unternehmens.

 


Effekt

Was bewirkt die eigene Arbeit? Auch der individuelle Beitrag muss relevant sein und gesehen werden, genauso wie der Beitrag des Teams.

 


Sicherheit

Wie zugehörig fühlen sich die einzelnen Teammitglieder? Vertrauen sie einander so, dass sie sich auch öffnen? Glauben sie, dass ihre individuellen Perspektiven und Werte ernst genommen zu werden?

 


Zuverlässigkeit

Wie zuverlässig empfindet sich das Team? Dabei variiert die Definition von Zuverlässigkeit je nach vorherrschenden Wertestrukturen (eher freiheitliches oder eher strukturiertes Team).

 


Übersichtlichkeit

Die einzelnen Teammitglieder sind sich klar, welche Erwartungen an sie gestellt werden und wie sie diese erfüllen können. Sie wissen, an welchen kurz- und langfristigen Zielen das Team arbeitet.


Die untersuchten Gruppen umfassten dabei zwischen drei und 50 Mitglieder, durchschnittlich waren es neun. Variablen, die keine Auswirkungen auf die Effektivität des Teams hatten, waren u.a. räumliche Nähe, von Konsens getragene Entscheidungen oder die Größe des Teams. Google betont jedoch, dass diese Variablen in anderen Unternehmen durchaus wichtig für die Gruppeneffektivität sein können. 

Auch wenn die Erkenntnisse der Project-Aristotle-Studie nicht eins zu eins übertragbar sind, sollten die Erkenntnisse richtungsweisend für jedes Team sein. Genau hier setzt die Arbeit von MONDAY.ROCKS an.

 

 

Mehr Infos gibt es hier: