Wie Führungskräfte Quiet Quitting erkennen und gegensteuern können

Quiet Quitting verhindern mit der Leadership App von Monday.Rocks

Was versteht man unter Quiet Quitting?

Tschüss, Überstunden! Tschüss, Extra-Aufgaben! Quiet Quitting (wortwörtlich: stilles Kündigen oder sinngemäß: Dienst nach Vorschrift) ist definiert als die Weigerung, unbezahlte Überstunden zu leisten und die vom Arbeitgeber erwarteten Leistungsziele zu übertreffen. Der Trend zu Quiet Quitting nimmt zu –  immer mehr Arbeitnehmer ziehen ein ausgewogenes Arbeits- und Privatleben einer übermäßigen Arbeitsbelastung vor. Quiet Quitter setzen klare Grenzen am Arbeitsplatz und weigern sich, Aufgaben zu übernehmen, die über das vertraglich vereinbarte Maß hinausgehen. Dazu zählen unbezahlte Überstunden oder Aufgaben außerhalb der normalen Arbeitszeit. Die Idee des „Quiet Quitting“ unterstreicht die Bedeutung des persönlichen Wohlbefindens und der psychischen Gesundheit gegenüber der ständigen Verfügbarkeit und der Aufopferung der eigenen Zeit und Energie zum Wohle des Unternehmens.

Der Trend hat seinen Ursprung in den Vereinigten Staaten und ist bei jüngeren Arbeitnehmern deutlich ausgeprägter, was auf einen signifikanten Wandel in der Arbeitsmoral der Generation Z hinweist.

Eine wachsende Zahl junger Menschen glaubt nicht mehr an die Wirksamkeit der traditionellen Arbeitsethik, des Arbeitsrhythmus und -stils, die von der älteren Generation geprägt und vermittelt wurden.  

Die Folgen von Quiet Quitting für Unternehmen

Viele Führungskräfte fürchten das Phänomen „Quiet Quitting“, denn es hat nicht nur Auswirkungen auf einzelne Mitarbeiter, sondern auch auf die Gesamtproduktivität und den Erfolg eines Unternehmens. Wenn Mitarbeiter nicht über das vertraglich festgelegte Maß hinaus arbeiten, kann dies zu nicht eingehaltenen Fristen, unvollendeten Projekten und geringerer Effizienz führen.  Dabei definiert sich „festgelegtes Maß“ nicht allein über die Bereitschaft auch mal länger zu bleiben, sondern vor allem auf das Engagement von Mitarbeitern in Bezug auf den Austausch von Feedback, das Einbringen von Verbesserungsvorschlägen zu potenziellen Problemen und das Anbieten von Unterstützung für Kollegen. In zahlreichen Unternehmen entsteht so eine Situation, in der die unerledigten Aufgaben zunehmen. Zudem ist Engagement der Mitarbeiter in Bezug auf den Austausch von Feedback, das Einbringen von Verbesserungsvorschlägen zu potenziellen Problemen und das Anbieten von Unterstützung für Kollegen rückläufig. In zahlreichen Unternehmen entsteht so eine Situation, in der die unerledigten Aufgaben zunehmen.

Die Haltung zum Dienst nach Vorschrift entsteht, wenn Mitarbeiter sich nicht mehr motiviert, mit ihren Aufgaben und ihrem Arbeitgeber verbunden fühlen. Die Job Happiness Study zeigt, dass über 40 Prozent der deutschen Arbeitnehmer keine ausreichende Anerkennung für ihre Arbeitsleistung erhalten und 21 Prozent mit der Unternehmenskultur ihres Arbeitgebers unzufrieden sind. Der Umfrage zufolge arbeiteten 35 Prozent der Beschäftigten länger, um die Abwesenheit ihrer Kollegen zu kompensieren. Rund 31 Prozent der befragten Personen gaben an, sich überlastet oder gestresst zu fühlen. 11 Prozent der Arbeitnehmer mussten Überstunden machen, ohne dafür einen Ausgleich oder Freizeitausgleich zu erhalten. Die Last der ständigen Überforderung entziehen sich nun viele Arbeitnehmer auf diskrete Weise.

Der Fachkräftemangel hat zudem zu einer verbesserten Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer geführt, da sie sehr gefragt sind. Wenn die neuen Bedürfnisse der Arbeitnehmer nicht berücksichtigt werden, kann es in Zukunft schwierig werden, bestimmte Stellen zu besetzen

Quiet Quitting Job-Happiness-Studie 2022

Was können Führungskräfte tun, um Quiet Quitting zu verhindern?

Da der Trend zum Quiet Quitting weiter zunimmt, ist es für Teamleiter wichtig, das Problem anzugehen, bevor es sich negativ auf Arbeitsergebnisse des gesamten Teams auswirkt. 

Hier sind einige Maßnahmen, die Führungskräfte umsetzen können:

  1. Klare Erwartungen festlegen: Es ist wichtig, dass Arbeitszeiten und Erwartungen klar definiert werden. Die Festlegung realistischer Ziele und Zeitrahmen kann den Mitarbeitern dabei helfen, ihre Aufgaben zu organisieren und Erschöpfung zu vermeiden.
  2. Flexible Arbeitsregelungen anbieten: Unternehmen können flexible Arbeitsregelungen wie Remote Work, Jobsharing, Workation oder Gleitzeit anbieten, um die Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben zu erleichtern.
  3. Gute Leistungen anerkennen und belohnen: Die Anerkennung und Entlohnung einer guten Arbeitsleistung kann zu einer höheren Motivation und einem stärkeren Engagement der Mitarbeiter führen.
  4. Ermutigung zu offener Kommunikation: Führungskräfte können eine Kultur der Transparenz schaffen, in der sich Mitarbeiter wohl fühlen, wenn sie ihre Bedenken äußern oder Verbesserungsvorschläge machen. Dies kann durch regelmäßige Feedbackformate und Teamumfragen geschehen. Ein offenes Ohr für das Feedback der Mitarbeiter kann wertvolle Einblicke in potenzielle Probleme geben und den Führungskräften helfen, Lösungen zu finden, die für alle Beteiligten funktionieren.
  5. Bieten Sie Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung: Das Angebot von Schulungs- und Entwicklungsmöglichkeiten kann dazu beitragen, dass sich Mitarbeiter wertgeschätzt fühlen und in ihre Karriere investieren. Dies kann zu einer höheren Arbeitszufriedenheit, Motivation und Loyalität führen.

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Eine weitere Strategie zur Verhinderung von Quiet Quitting besteht darin, das Wohlbefinden der Mitarbeiter in den Vordergrund zu stellen, indem sie Wellness-Programme oder Ressourcen für die psychische Gesundheit anbieten. Die Ideen reichen hier von Wellness-Angeboten, Massage-Service und Yogakursen in der Mittagspause über Sportangebote in Fitness-Studios bis hin zum Organisieren und Finanzieren von Haushaltshilfen. Damit zeigen Führungskräfte ganz besondere Wertschätzung, was zu einer höheren Arbeitszufriedenheit und Loyalität bei den Teammitgliedern führen kann.

Letztlich ist es wichtig, dass Führungskräfte die Anzeichen für Quiet Quitting frühzeitig erkennen und proaktive Maßnahmen ergreifen, um die zugrunde liegenden Probleme anzugehen. Die Leadership App von MONDAY.ROCKS löst diese Führungsherausforderungen mit dem Wissen aus Deutschlands größter Datenbank für Teamentwicklung mit über 1.100 Teams. So konnten Teams ihre Effektivität im Verlauf des ersten Jahres mit MONDAY.ROCKS um durchschnittlich 18 Prozent steigern und die Mitarbeiterfluktuation um durchschnittlich 21 Prozent im ersten Jahr senken. 

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